Treppe … und kein Ende

7. April 2014

Wenn man heute die Zeitung aufschlägt, schlägt einem die Empörung entgegen, dass die CDU einen Vorschlag zu dem Verfahren “Theatertreppe” gemacht hat.

 Was ist richtig?

Richtig ist:

In der Nordstadt und am Theaterumfeld muss endlich etwas geschehen.

Durch bauliche Maßnahmen soll der Bereich eine einladende Aufwertung erfahren.

Gegen die Pläne (die im Vorfeld umfangreich auch mit Bürgerbeteiligung diskutiert wurden) eine Theatertreppe zu installieren, haben sich Bürger engagiert, die der Meinung sind, dass diese Treppe Geldverschwendung sei. Diese Bürger haben einige politische Gruppierungen für sich entdeckt und tuten in das gleiche Horn in der Hoffnung, dass diese Bürger ihnen die Stimmen geben, damit sie am 25. Mai auch wieder in den Stadtrat gewählt werden.

Auf der anderen Seite haben sich auch Bürger gemeldet, die für die Aufwertung des Theaterumfelds sind und den Bau der Treppe wünschen – sogar das Geld dafür bereit stellen wollen. Wie Thomas Kraft es heute auch geschrieben hat: dagegen ist immer einfacher als dafür. Von daher ist es einfacher Gegner zu mobilisieren als Befürworter.

Wir haben also die Situation, dass hier nicht Bürger gegen Politik/Verwaltung agieren, sondern Bürger gegen Bürger.

Am letzten Donnerstag hat nun die CDU einen Vorschlag unterbreitet, dass sich diese Bürger doch erstmal zusammen setzen sollen.

In der Angst, dass der Vorschlag vielleicht gut wäre, reagieren SPD und BfS spontan mit Ablehnung und hoffen so ihrerseits wieder auf Stimmen bei der Kommunalwahl, indem sie suggerieren, dass sie so dem Bürger Gehör geben würden.

Fakt ist: Die CDU steht zu der Gestaltung und zu der Treppe!

%d Bloggern gefällt das: