Die Schlagzeile: Stadt büßt bei RWE-Aktien 3 Millionen Euro ein !

Wieder werden Stadt, Verwaltung und Politik als Dilettanten dargestellt, die Millionen verspielt haben.
Leider wird von der Presse nur halbherzig erläutert, was der Hintergrund des Ganzen ist. Fakt ist: die Stadt verliert im Moment nicht einen Cent !

Die RWE-Aktie ist im Wert gesunken, was sich natürlich auch auf die Bewertung des städtischen Portfolios auswirkt. Das ergibt einen bilanziellen Verlust bei der Beteiligungsgesellschaft. Weder die BSG, noch die Stadt haben dadurch einen cent weniger auf der Bank.

Die Grünen fordern sogar den Verkauf der verbliebenen RWE-Aktien.
Toller Vorschlag: Dadurch würde wirklich Verlust realisiert. Wenn man Aktien hält, kann ich Dividende kassieren und die Aktien können im Wert wieder steigen. Wenn ich die Aktien an einem Tiefstand verkaufe, habe ich
a) keine Dividende mehr
b) bekommen weniger als die Aktien ursprünglich wert waren, mache also einen realen Verlust.

Also meine Bitte an SPD+Grüne: Lasst diese Scheingefechte, der Verkauf der Aktien würde den richtigen Verlust bringen.

Seit dieser Nacht, 0 Uhr, werden auch in meinem Wahlbezirk Plakate aufgegangen.

Becker_Carsten_Plakat

Vielen Dank an die Junge Union für die Mithilfe!Roblox Hack Free Robux

Heute haben wir die letzte – reguläre – Ratssitzung vor der Kommunalwahl. Leider sind viele Anträge und Wortbeiträge schon sehr vom Wahlkampf geprägt. Ich hatte gerade das Vergnügen zum Thema “Fracking” zu reden. Es handelte sich um einen Entschließungsantrag, dass diese Abbaumethode nach dem derzeitigen Stand der Technik, nicht genutzt werden darf.
Die Gestaltungsmehrheit stimmte gegen unseren Antrag und stellte einen eigenen zur Abstimmung, der seinerseits jegliches Fracking für alle Zeit ausschließen soll.
So geht es weiter und man kann schon gespannt sein, was die Sondersitzung am 30.04. für Überraschungen bringen wird.

Wenn man heute die Zeitung aufschlägt, schlägt einem die Empörung entgegen, dass die CDU einen Vorschlag zu dem Verfahren “Theatertreppe” gemacht hat.

 Was ist richtig?

Richtig ist:

In der Nordstadt und am Theaterumfeld muss endlich etwas geschehen.

Durch bauliche Maßnahmen soll der Bereich eine einladende Aufwertung erfahren.

Gegen die Pläne (die im Vorfeld umfangreich auch mit Bürgerbeteiligung diskutiert wurden) eine Theatertreppe zu installieren, haben sich Bürger engagiert, die der Meinung sind, dass diese Treppe Geldverschwendung sei. Diese Bürger haben einige politische Gruppierungen für sich entdeckt und tuten in das gleiche Horn in der Hoffnung, dass diese Bürger ihnen die Stimmen geben, damit sie am 25. Mai auch wieder in den Stadtrat gewählt werden.

Auf der anderen Seite haben sich auch Bürger gemeldet, die für die Aufwertung des Theaterumfelds sind und den Bau der Treppe wünschen – sogar das Geld dafür bereit stellen wollen. Wie Thomas Kraft es heute auch geschrieben hat: dagegen ist immer einfacher als dafür. Von daher ist es einfacher Gegner zu mobilisieren als Befürworter.

Wir haben also die Situation, dass hier nicht Bürger gegen Politik/Verwaltung agieren, sondern Bürger gegen Bürger.

Am letzten Donnerstag hat nun die CDU einen Vorschlag unterbreitet, dass sich diese Bürger doch erstmal zusammen setzen sollen.

In der Angst, dass der Vorschlag vielleicht gut wäre, reagieren SPD und BfS spontan mit Ablehnung und hoffen so ihrerseits wieder auf Stimmen bei der Kommunalwahl, indem sie suggerieren, dass sie so dem Bürger Gehör geben würden.

Fakt ist: Die CDU steht zu der Gestaltung und zu der Treppe!

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